Oracle will Peoplesoft-Klage möglicherweise zurückziehen

Nur wenn bis zum 19. November nicht die Hälfte aller Aktien erworben werden kann

Oracle will seine Klage gegen die von Peoplesoft initiierten Anti-Übernahme-Maßnahmen zurückziehen, wenn es bis zum 19. November nicht gelingt, die Hälfte der 367 Millionen im Umlauf befindlichen Aktien zu kaufen. Die Klage wird derzeit vor einem Gericht in Delaware verhandelt.

Oracle bittet den zuständigen Richter Leo Stein um die Verschiebung einer für den kommenden Freitag angesetzten Anhörung bis nach dem 19. November, da bis dahin mehr Klarheit in der Sache bestehe.

Seit 17 Monaten versucht Oracle, den Softwarehersteller Peoplesoft zu übernehmen. Nachdem die Kartellbehörden in den USA gerichtlich in die Schranken gewiesen wurden und der Deal auch von der EU abgesegnet wurde, muss Oracle nun die Peoplesoft-Aktionäre zur Annahme des Angebots von derzeit 24 Dollar pro Aktie bewegen. Um den Druck zu erhöhen, hat das Unternehmen eine Frist bis zum 19. November gesetzt.

Oracle hat sowohl die Laufzeit als auch die Höhe seines Angebots mehrfach verändert. Die derzeit gebotenen 24 Dollar liegen rund vier Prozent über dem gestrigen Schlusskurs an der Wall Street von 23,15 Dollar. Verglichen mit dem Kurs von 15,11 Dollar am 6. Juni 2003 – einen Tag vor der Bekanntgabe der Übernahmeabsicht – ergibt sich ein Aufschlag von 59 Prozent.

Themenseiten: Business, Oracle, PeopleSoft

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