Novell stellt Linux Desktop 9 vor

Paket ist für den Einsatz in Unternehmen gedacht

Novell hat heute mit Linux Desktop 9 ein Paket aus Betriebssystem und verschiedenen Anwendungsprogrammen vorgestellt. Die Software soll ab dem 9. November inklusive Support und Updates für ein Jahr zum Preis von 50 Dollar erhältlich sein.

Im Linux Desktop 9 fasst Novell Anwendungen zusammen, die das Unternehmen im Rahmen der Akquisitionen von Suse und Ximian erworben hat. Enthalten sind unter anderem Suse Linux, Open Office, Novell Evolution für E-Mail- und Kalender-Funktionen sowie der Mozilla Browser. Außerdem wird die Mono-Entwicklungsumgebung zur Erstellung von Linux-Applikationen mitgeliefert. Anwender können zwischen den Oberflächen Gnome und KDE wählen.

Das erste von Novell angebotene Desktop-Linux soll sich insbesondere an Kunden richten, die bereits Unix-Workstations einsetzen oder eine IT-Umgebung benötigen, die nur wenige Aufgaben bewältigten muss. Den Großangriff auf Microsoft wollen die Novell-Manager jedenfalls noch nicht starten. CEO Jack Messman nannte die Strategie seines Unternehmens „pragmatisch“. Nat Friedman, Vice President of Linux Desktop Engineering sagte, dass der Einsatz des Pakets in „bestimmten Schlüsselmärkten praktikabel“ sei.

Novell erwartet, dass die Linux-Desktop-Suite für normale Office- und Privatanwender in zwei bis fünf Jahren sinnvoll nutzbar sein wird. Die nächste Version soll Ende 2005 vorgestellt werden. Die Weiterentwicklungen sollen sich hauptsächlich auf die Bereiche Zusammenarbeit, Suche, Dateiorganisation sowie Netzwerkfähigkeit konzentrieren.

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2 Kommentare zu Novell stellt Linux Desktop 9 vor

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  • Am 8. November 2004 um 16:46 von Michael

    Surfen, Briefe schreiben und Drucken geht doch prima
    Für meinen Dad und für meinen Schwager habe ich Linux als Surf- und Briefschreibesystem installiert. Beide haben keinerlei Betriebsystemkentnisse.

    Der Erfolg:
    * keine Dialer
    * keine Viren
    * keine Anrufe "Das geht nicht mehr!"

  • Am 31. Dezember 2004 um 21:52 von ist doch togal

    gefährlich gut !!
    alle Achtung,

    ich teste das Novell-Desktop bereits seit 2 Wochen. Da haben inteligente Köpfe getüftelt. Wenn die Burschen jetzt keinen Fehler machen und sugsesiv die Schwachstellen, Treiber und Anwendungen stabilisieren, dann hat billyboy in 2 Jahren ein wirkliches Problem. Ich kenne viele Freunde, Bekannte und Kunden die schon lange auf eine alternative Desktopoberfläche ohne Lizenzquälerei gewartet haben. 50 -100 Teuros für eine stabile Kiste währe das Konkurenzangebot welches billy und Konsorten schlaflose Nächte brächte.
    Aber vergesst nicht die sannerunterstützte Dokumentenverwaltung, Bankingsoftware sowie Datenbank-Aplikationen für Geschäftswesen….ohne die werden Novell und Suse eine Bauchlandung machen….das ist so sicher wie das Ahmen in der Kirche. Und das aus einem einfachen Grund: Die Kunden sind für Nippes und Schnickschnack nicht mehr zu begeistern…das haben Sie hat tagtäglich bei windoof…………

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