National Semiconductor erwartet Umsatzeinbruch

Volle Lager und schwache Auftragslage verhageln Chipgeschäft

Der kalifornische Chiphersteller National Semiconductor hat die Umsatzprognose für das laufende zweite Quartal seines Geschäftsjahres gesenkt. Verantwortlich sei die schwächer als erwartet ausgefallene Auftragslage und die weiter vollen Lager der Distributoren, teilte das Unternehmen mit. Besonders in Europa und Asien hätten sich die Zwischenhändler stärker als erwartet auf den Abbau ihrer Lagerkapazitäten beschränkt.

National Semiconductor rechnet nun mit einem Quartalsumsatz zwischen 445 und 450 Millionen Dollar. Das bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorquartal von 18 bis 19 Prozent. Noch im September dieses Jahres hatte der Chiphersteller einen Umsatzrückgang von acht bis zehn Prozent in Aussicht gestellt. Die Bruttomarge wird entgegen den ursprünglichen Erwartungen von rund 51 Prozent nur zwischen 49 und 50 Prozent liegen.

Im abgelaufenen ersten Geschäftsquartal (29. August 2004) hatte National Semiconductor seinen Nettogewinn gegenüber dem Vorjahresquartal auf 117,7 Millionen Dollar vervierfacht. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar um 29 Prozent auf 548 Millionen Dollar gesteigert werden. Gegenüber dem Vorquartal wurde allerdings ein Rückgang um vier Prozent verzeichnet.

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