Seit fast einem Jahr wartet die Gemeinde der Computerspieler nun schon sehnsüchtig auf die nächste Generation der so genannten Ego-Shooter. Diese neuen Spiele können erstmalig von den starken Grafikfunktionen profitieren, mit denen die Hardware-Firmen ihre Grafikkarten ausgestattet haben, um einen bisher unerreichten visuellen Eindruck zu erzeugen. Aber während wir noch darauf warten, die Früchte der Arbeit der bekannten Entwickler wie id Software und Valve zu sehen, ist es dem relativ unbekannten deutschen Spiele-Entwickler Crytek gelungen, mit Far Cry den ersten Treffer zu landen. Far Cry ist nämlich mehr als nur eine verblüffende technische Leistung. Es ist möglicherweise die beste Einzelspieler-, Ego-Shooter-Erfahrung für den PC seit Half-Life.

In Far Cry übernimmt man die Rolle von Jack Carver, einem jungen Mann, der angeheuert worden ist, um eine mysteriöse Frau über den Pazifik zu schippern. Plötzlich wird Jacks Schiff aber angegriffen. Nachdem er – ohne die mysteriöse Frau – an einer tropischen Insel an Land gespült wurde, muss Carver seine Umgebung auskundschaften, um die Frau zu finden und sie letztendlich vor einer Armee schwer bewaffneter Söldner zu retten. Ab diesem Punkt taucht man in eine Geschichte ein, die das epische Abenteuer von Half-Life mit der Bizarrheit von The Island of Dr. Moreau kombiniert und das Ganze mit einem guten Schuss Tropeninsel-Grusel im Stil von Jurassic Park würzt. Der Spieler erkundet Gebäude, die der Einrichtung Black Mesa aus Half-Life alle Ehre machen. Er nimmt es mit brutal schwierigen Gegnern auf und stürmt eine Vulkan-Festung in einem von James Bond inspirierten Finale, das zudem eine alptraumhafte Vision der Hölle zu bieten hat.

Test
Willkommen im Dschungel.

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