Intel treibt Wimax-Entwicklung voran

Funkspezialist Clearwire wird Netzwerke aufbauen

Intel hat sich für die Fortentwicklung des neuen Funkstandards Wimax (Worldwide Interoperability for Microwave Access) weitere Unterstützung ins Boot geholt. Der US-Chiphersteller unterzeichnete eine Vereinbarung mit dem Funkspezialisten Clearwire über den Aufbau von entsprechenden Netzwerken. Im Rahmen der Vereinbarung wird Intel eine nicht genau spezifizierte Summe in den nicht börsenotierten Partner investieren, berichtet das Wall Street Journal.

Das Geld soll aus dem 150-Millionen-Dollar-Fonds der Investmentsparte Intels kommen, der zur Entwicklung von Funktechnologien eingerichtet wurde. Clearwire wird Wimax-Netzwerke aufbauen, die auf der Technologie des erst in diesem Jahr übernommenen Mobilfunkausrüsters Nextnet basieren und Intels im September vorgestellten Rosedale-Chip verwenden. Bei dem Bestreben nach einer Durchsetzung des neuen Funkstandards hofft Intel laut WSJ nicht nur auf steigende Verkäufe der entsprechenden Chips. Vielmehr setzt das Unternehmen auch auf eine steigende Nachfrage nach PCs mit seinen Mikroprozessoren.

Wimax gilt als künftige Alternative zu DSL- beziehungsweise. Kabelverbindungen. Branchengrößen wie Intel, Fujitsu und Nokia haben sich zum Wimax-Forum zusammengeschlossen, um die Entwicklung des Funkstandards voranzutreiben. Laut den Marktforschern von Isupply wird Wimax allerdings in naher Zukunft kein durchschlagender Erfolg beschieden sein. In den Industrieländern könnte sich der Standard vor allem als Lösung für die so genannte letzte Meile durchsetzen. Für Regionen, in den noch keine Breitbandinfrastruktur vorhanden ist, stellt die Technologie dagegen eine kostengünstige Alternative dar.

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