Sicherheitslücken in verschiedenen Browsern

Die im Internet Explorer sind am gefährlichsten

Jeder Browser hat seine Lücken, auf diese Erkenntnis lassen sich die neuesten Informationen der Sicherheits-Spezialisten von Secunia verkürzen. Bei allen Browsern sei das von Nutzern viel gelobte „Tabbed Browsing“ fehlerhaft.

Ob Mozilla, Opera oder Konqueror, in jeder der Anwendungen haben in einem Tab geöffnete Websites Zugriff auf Nutzereingaben, die in einem anderen Tab gemacht werden. Manipulierte Websiten könnten so vertrauliche Daten ausspionieren. Beim Internet Explorer, der von Haus aus gar kein Tabbed Browsing bietet, sorgen entsprechende Plugins für die Sicherheitslücken. Die Spezialisten von Secunia empfehlen, Java Script zu deaktivieren oder nur vertrauenswürdige Sites zu besuchen.

In dem vom KDE-Project entwickelten Konqueror-Browser sei die Schwachstelle bereits am Dienstag geschlossen worden. Chris Hofmann von der Mozilla Foundation stellte die Lösung des Problems mit dem Erscheinen von Firefox 1.0 in Aussicht. Von Opera war bislang keine Stellungnahme zu erhalten.

Zwei schwerwiegende Lücken im Internet Explorer wurden von einem Sicherheits-Spezialisten aufgedeckt, der unter dem Namen „http-equiv“ operiert. Die erste basiert auf einem bereits bekannten Bug, durch den HTML-Code per Drag and Drop im Internet Explorer auf die Festplatte gelangen kann. Die zweite Lücke setzt die Sicherheitsmechanismen vom Windows XP SP2 außer Kraft.

Nutzt man die beiden Schwachstellen in Kombination, können speziell manipulierte Websites auf einem Rechner schädlichen Code ausführen. Auch durch die Anfang Oktober veröffentlichten Updates werden die Lücken nicht beseitigt.

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