Raubkopien: BSA nimmt außergerichtlich 2,2 Millionen Dollar ein

Jährlicher Schaden durch Softwarepiraterie bei 6,5 Milliarden Dollar

Die Business Software Alliance hat bei ihrem außergerichtlichen Kampf gegen die Software-Piraterie 2,2 Millionen Dollar eingenommen. Der Verbund aus Firmen wie Apple, Intuit, Microsoft und rund 20 anderen hat sich in den vergangenen Monaten vor allem auf Raubkopien in US-Firmen spezialisiert.

Laut BSA sind 22 Prozent aller kommerziell eingesetzten Software nicht bezahlt. Damit entstünde den Herstellerfirmen ein Schaden von jährlich 6,5 Milliarden Dollar.

Die letzte BSA-Aktion führte zu einer außergerichtlichen Einigung mit insgesamt 25 Firmen. In Zukunft will die Business Software Alliance verstärkt auch bei Bildungseinrichtungen aktiv werden. Hier sind aber keine Klagen, sondern Aufklärungskampagnen geplant: Kinder sollen vom Gebrauch beliebter P2P-Börsen zum illegalen Software-Tausch abgebracht werden.

Themenseiten: Business, Software

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2 Kommentare zu Raubkopien: BSA nimmt außergerichtlich 2,2 Millionen Dollar ein

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  • Am 13. Oktober 2004 um 13:10 von egal

    "Raub" "Piraterie" – ekelhaft
    Raub

    der mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben begangene Diebstahl;

    Piraterie

    [lateinisch]
    Seeraub

    das gewaltsame Vorgehen, um sich eines fremden Schiffs in räuberischer Absicht zu bemächtigen (Ausplünderung). Piraten konnten seit alters mit dem Tod bestraft werden, unabhängig von der Nationalität des Piraten. In einem übertragenen Sinn wurde auch ein für unerlaubt gehaltener Akt der Seekriegführung als Piraterie bezeichnet (U-Boot-Krieg), der hierfür Verantwortliche jedoch als Kriegsgefangener behandelt.

    Quelle: http://www.wissen.de

    Die Verunglimpfung der Opfer von Piraterie und Raub, die wirklich Gewalt am eigenen Leib erleiden mussten, durch eine solche Wortwahl ist einfach ekelhaft.

    Jetzt muss man nur noch darauf warten, wann der erste Datendieb "mit dem Tod bestraft" wird, das ist dann anscheinend Ziel von Politik und Rechteindustrie.

    Und kein Politiker in .de findet sich um auf der Seite der wahren Opfer zu stehen, die liegen lieber in den geldbringenden Armen der Rechteindustrie.

  • Am 19. Mai 2005 um 8:31 von Monika

    Raubkopien
    Die Statistiken werden wohl hauptsächlich deshalb erhoben, weil der Anteil Raubkopien bei der Preiskalkulation der Softwarefirmen einkalkuliert wird. Bei einer angemessenen Preispolitik wäre die Anzahl der Raubkopierer sicherlich geringer. Nicht von ungefähr haben die ärmsten Länder auch die höchsten Raubkopienanteile.

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