Gerücht: AOL plant eigenen Browser

Zeigt Tochter Netscape erneut die kalte Schulter

America Online zeigt seiner Tochter Netscape erneut die kalte Schulter: Beobachtern zufolge plant der Onlinedienst die Vorstellung eines eigenen Browsers, der allerdings auf Microsofts Internet Explorer basieren soll.

Einen Microsoft-Browser hat AOL bereits im Angebot. Dieser ist allerdings fest mit der Client-Software des Unternehmens verknüpft. Die jetzt geplante Anwendung soll als separater Download verfügbar sein. Ein entsprechendes Branding soll die Zugehörigkeit zu AOL signalisieren.

Ohnehin hat AOL sieben Jahre lang kostenlosen Zugriff auf die Internet Explorer-Technologie. Dies hatte Microsoft AOL im vergangenen Jahr zugestanden, als der Onlinedienst seine Anti-Trust-Klage gegen einen 750-Millionen-Scheck aus Redmond zurückgezogen hat. Dieser Umstand habe bei der Entscheidung für die Microsoft-Technologie aber keine Rolle gespielt, sagten unterrichtete Kreise.

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3 Kommentare zu Gerücht: AOL plant eigenen Browser

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  • Am 12. Oktober 2004 um 6:28 von HolliWolli

    Da treffen sich die richtigen …
    Leute, darauf haben wir schon immer gewartet, und ich wette, Billy hat AOL schon viel mehr in der Hand als alle klauben. Billy, nimm dir doch einfach das Unternehmen, …
    Zum Glück kann ich drauf verzichten auch nur eine dieser beknackten Weichware zu installieren.

    • Am 12. Oktober 2004 um 7:33 von Tutnix Zursache

      AW: Da treffen sich die richtigen …
      Wer braucht eigentlich AOL ?
      zu teuer , zu unflexibel und mit dem Mailsystem kann man auch nix anfangen.
      Wer schon mal einen Account bei AOL eingerichtet hat weiss was ich meine.
      Neuer Account noch nie ein email versendet aber schon nach 10 Min das erste Spammail.

  • Am 12. Oktober 2004 um 23:41 von Realist

    AOL? – muss das sein?
    Eines muss ich ja bewundern; es gibt tatsichlich ca. 30 Mio. Kunden, die leidensfähig genug sind, AOL-Kunden zu sein.

    Hohe Preise, schlechte Performance und Inkompatibilitäten zu üblicher Kommunikationssoftware ( früher Zwang zu AOL-Software) muss man scheinbar aus einem besonderen Blinkwinkel betrachten, um einen derartigen Deal abzuschliessen.

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