Smartphones sollen Musik machen

Auf der Symbian Expo stellen Manager ihr Rezept zur Steigerung des Absatzes von Handys vor

Smartphones sind traditionell für Geschäftsleute, Heimarbeiter und Technik-Freaks interessant. In Zukunft kann sich das laut den Führungsgrößen der Industrie ändern, wenn nämlich Jugendliche die Geräte in Verbindung mit Itunes oder ähnlichen MP3-Playern beziehungsweise Datenträgern benutzen. Kevin Gillan, Manager von Carphone Warehouse, sagte gestern auf der Symbian Expo in London, dass Smartphones, mit denen man Musik herunterladen und abspielen kann, ein großer Schlager bei Jugendlichen, eine der besten Zielgruppen, werden könnten.

Gillan ist überzeugt, dass Mittelklasse-Handys mit Multimedia- und Musik-Funktionalität einen größeren Anreiz für die Zielgruppe der Jugendlichen bietet. „Hier besteht die Chance für einen Massenmarkt mit Multimedia und MP3.“

Es scheint, als würden auch die Telekommunikationsanbieter das Thema schon diskutieren. Rene Schuster, Manager bei Vodafone, ist der Meinung, dass die Jugendlichen den Markt dazu bringen werden, Smartphones mit der Möglichkeit zum Musikdownload und weiteren netten Features anzubieten.

Der Grundstein für solch eine „Musik via Mobile“-Revolution ist bereits gelegt. Apple unterzeichnete erst kürzlich einen Vertrag mit Motorola, der es den Usern in Zukunft erlauben solln Itune-Musik auf ihre Geräte zu überspielen. Währenddessen arbeitet der Rivale Loudeye mit Nokia an einer Musik-Plattform für Handys.

Miles Flint, Präsident von Sony Ericsson, kommentierte auf der Symbian Expo, dass er eine Entwicklung hin zu einem größeren Portfolio von Smartphones mit individuellem Fokus sehe – „Telefon-orientiert, Kamera-orientiert und Musik-orientiert“.

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