US-Repräsentantenhaus verabschiedet Anti-Spyware-Gesetz

Federal Trade Commission kann Strafen bis zu 3 Millionen Dollar verhängen

Das US-Repräsentantenhaus hat mit dem „Spy Act“ ein Gesetz gegen Spyware verabschiedet. Software, die Anti-Virus-Programme unerlaubt deaktiviert, die Kontrolle eines Rechners übernimmt sowie die Browser-Homepage heimlich abändert, ist von dem neuen Gesetz abgedeckt.

Auch Software, die Informationen über das Internet versendet, soll mit einem komplizierten Regelwerk an die Leine genommen werden. Die Federal Trade Commisson wurde mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet, um Verstöße mit Strafen von bis zu 3 Millionen Dollar zu ahnden.

„Die schnelle Zunahme von Spyware wurde zur täglichen Gefahr für Computernutzer“, so die Republikanerin Mary Bono, Repräsentantin aus dem US-Bundesstaat Kalifornien. Der Verabschiedung der Gesetzgebung waren lange Verhandlungen vorausgegangen, da frühere Versionen auch möglicherweise unbedenkliche Anwendungen ins juristische Kreuzfeuer gerückt hätten. Um diese Problematik zu umgehen, wurden in den letzten Monaten zahlreiche Änderungen an der Gesetzesvorlage vorgenommen.

Themenseiten: Spyware, Telekommunikation

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1 Kommentar zu US-Repräsentantenhaus verabschiedet Anti-Spyware-Gesetz

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  • Am 12. Dezember 2004 um 1:01 von für MS die Höchststrafe!

    wegen Alexa und so….
    Micro-Billy’s Software Unternehmen müßte sofort nach Verabschiedung die Höchststrafe bekommen, obohl…..

    das bezahlt Billy aus den Spyware-Einnahmen mit Links… mit seinen Links und mit der linken Hand.

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