Sprache entscheidet über Erfolg von IT-Outsourcing

Studie: Missverständnisse können Projekt zum Scheitern bringen

Outsourcing ist Vertrauenssache – zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die Unilog und IDC unter IT-Entscheidern aus den Branchen Groß- und Einzelhandel, Industrie, Dienstleistung sowie Banken und Versicherungen durchgeführt haben. Wer Teile der IT an einen Dienstleister auslagern will, möchte vor allem, dass der zukünftige Partner die gleiche Sprache spricht.

„Das ist durchaus im wörtlichen Sinne zu verstehen“, so die Studie. Auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 5 (sehr wichtig) sollten die Befragten angeben, welche Kriterien für die Wahl eines Dienstleisters ihnen besonders am Herzen liegen. „Der Dienstleister sollte unsere Sprache sprechen“ erreicht dabei den Spitzenwert von 3,9.

Mit einem Wert von 3,5 sei das Kriterium „Der Ansprechpartner sollte in unserem Unternehmen sitzen“ vergleichbar wichtig. Die Wahl des richtigen Partners für ein Outsourcing-Projekt ist demnach auch Vertrauenssache, schließen die Analysten. Die gleiche Sprache, im wörtlichen und im übertragenen Sinne, könne über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Befragt wurden Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der deutschsprachigen Schweiz. Das entspricht rund 60 Prozent des europäischen IT-Marktes.

Allein im vergangenen Jahr hätten westeuropäische Unternehmen insgesamt sechs Milliarden Euro durch schlecht geplante Outsourcing-Projekte verloren. Als Grund nennt Gartner Dataquest mangelhafte Vertragsstrukturen und schlechte Beziehungspflege zu den IT-Outsourcing-Unternehmen.

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