Hollywood will Pay-TV-Streit mit Brüssel beilegen

Meistbegünstigungsklausel in Distributionsverträgen soll fallen

Die führenden Hollywood-Studios streben eine Einigung im Pay-TV-Streit mit der Europäischen Kommission an. Wie die „Financial Times“ (FT) berichtet, können sich die Studios vorstellen, auf die so genannte Meistbegünstigungsklausel in den Verträgen mit Pay-TV-Sendern zu verzichten.

Eine seit längerem laufende Untersuchung der Kommission vermutet in der Klausel eine Behinderung des freien Wettbewerbs. Die Klausel soll den Studios in Europa Höchstpreise für ihr Filmrepertoire sichern.

Um die Verhängung von Strafen zu verhindern sind die Studios, darunter die Hollywood-Größen Disney, Warner Brothers, Universal Pictures, Paramount, 20th Century Fox und Columbia Tristar, laut FT dazu bereit, auf die umstrittene Klausel zu verzichten. Die Kommission hat dazu kein Kommentar abgegeben. Die FT berichtet aber unter Berufung auf Insider, dass die Kommission durchaus geneigt wäre, einer Einigung zuzustimmen anstatt Strafen zu verhängen. Die europäischen Pay-TV-Unternehmen erwarten sich von dem Fall der Klausel eine Reduzierung der Kosten. Das TV-Lizenzgeschäft bringt den Hollywood-Studios laut FT in Europa jährlich mehr als 1,5 Milliarden Dollar an Einnahmen.

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