IT-Panne: Lufthansa-Flieger bleiben am Boden

Zwölf Verbindungen gestrichen, Fluggäste werden per Hand eingecheckt

Eine Software-Panne hat heute den deutschen Luftverkehr beeinträchtigt: „Wegen unvorhersehbarer Probleme beim Check In-System Unisys kommt es bei Lufthansa heute morgen zu Verspätungen von bis zu 1,5 Stunden und Flugstreichungen“, lässt die Lufthansa verlauten. Bisher seien zwölf innereuropäische Flüge betroffen gewesen.

Man sei bemüht, die Unannehmlichkeiten für die Fluggäste so gering wie möglich zu halten. Derzeit würden die Fluggäste per Hand eingecheckt. Spezialisten von Lufthansa Systems und Unisys würden derzeit gemeinsam an der Lösung arbeiten. Man sei „zuversichtlich, dass das Problem im Laufe des Vormittags behoben sein wird“, so die Lufthansa.

Erst vor einem halben Jahr hat ein Software-Fehler für einen Ausfall des Börsenhandels gesorgt. Der Xetra-Handel war im Februar über eine Stunde lang ausgesetzt. Die Deutsche Börse begründete dies mit einem Fehler in einer Host-Datenbank, der zu überproportional langen Verarbeitungssequenzen geführt hatte.

Themenseiten: Business, Software

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2 Kommentare zu IT-Panne: Lufthansa-Flieger bleiben am Boden

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  • Am 23. September 2004 um 15:10 von Gustav Grewe

    Unisys und Microsoft
    Na, kann es sein, dass hier ein Update mit Microsoft-Software zu dem Supergau führte? Bekanntlich sind Unisys und Microsoft eng verbandelt. Zumindest ist es so bei Heise Online nachzulesen. Noch hält sich die Lufthansa bedeckt, was die wahre Ursache für den Crash anbelangt. Aber der Absturz der Lufthansa Aktien wird dafür sorgen, dass bald die ganze Wahrheit ans Tageslicht kommt. Schau´n mer mal.

    • Am 24. September 2004 um 8:27 von IT-Cons

      AW: Unisys und Microsoft
      Hi Gustav,
      was willst du denn mit deinem Kommentar eigentlich sagen? Mal wieder eine Microsoft-Attacke ohne Fakten, also ohne Hirn und Verstand. Warte es doch erst mal ab. Dann kannst du immer noch über MS herziehen. Übrigens sind die wichtigen, zentralen Systeme bei der Lufthansa nicht MS-Systeme. Und genau die waren hier betroffen ;-)

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