Oracle plant Content-Management-Software

Analyst: "Tsunami" ist eher eine Antwort auf Microsofts Sharepoint

Oracle will nach Aussage von Ovum-Analyst Alan Pelz-Sharpe noch vor Jahresende eine unter dem Codenamen „Tsunami“ entwickelte Software für „Enterprise Content Management“ (ECM) vorstellen. Das Unternehmen hat dies zwischenzeitlich bestätigt, sich zu Details aber bedeckt gehalten.

„Wir haben unsere Kompetenz bei der Verwaltung unstrukturierter Datenbestände genutzt, um unsere Möglichkeiten im Bereich Content Management erheblich zu erweitern. Das Angebot wird in zukünftigen Versionen der Oracle Collaboration Suite verfügbar sein“, so Greg Doherty von Oracle.

Branchenkenner erwarten den Einstieg von Oracle in dieses Segment schon seit einigen Jahren. Das Unternehmen könne so seine Dominanz im Datenbank-Bereich ausbauen und entsprechende Schritte seiner Wettbewerber kontern. IBM integriert bereits seit einiger Zeit Content-Management-Funktionen in seine Datenbank- und Collaboration-Software.

Während des Prozesses um die Übernahme von Peoplesoft wurde bekannt, dass Oracle den Kauf des Content-Management-Spezialisten Documentum geplant hatte. Das Unternehmen wurde jedoch vom Storage-Giganten EMC akquiriert.

Ovum-Analyst Pelz-Sharpe zufolge müsse Oracle zwar die Schritte von IBM im Auge behalten, Tsunami sei aber eher als Konkurrent von Microsofts Sharepoint zu sehen. Bei Sharepoint handelt es sich um eine Collaboration-Plattform, mit der Dokumente ausgetauscht und gemeinsam bearbeitet werden können.

Themenseiten: Business, Oracle, Software

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