Neues Festplatten-Interface für Unterhaltungselektonik

CE-ATA soll Kosten, Größe und Stromverbrauch mobiler Datenspeicher senken

Ein Konsortium, an dem unter anderem Intel, Hitachi, Marvell, Seagate und Toshiba beteiligt sind, hat auf dem „Intel Developer Forum“ in San Francisco die Entwicklung eines Interface-Standards für Festplatten in Geräten der Unterhaltungselektronik angekündigt. In Anlehnung an das im PC eingesetzte Serial-ATA-Interface will das Konsortium in der ersten Jahreshälfte 2005 den CE-ATA-Standard vorstellen.

Damit sollen die derzeit eingesetzten parallelen Interfaces, die breite und sperrige Kabel notwendig machen, durch serielle Technologien ersetzt werden. Durch das neue Interface sollen auch Kosten, Größe und Stromverbrauch der mobilen Datenspeicher sinken.

Zwar werde der neue Standard in Anlehnung an das Serial-ATA-Interface entwickelt, aufgrund anderer Zielsetzungen sei allerdings eine deutlich geringere Leistung zu erwarten. Serial-ATA-ähnliche Performance wäre in einem Musikplayer einfach „des Guten zuviel“, so Knut Grimsrud von Intel.

Gartner-Analyst John Monroe nannte die Zusammenarbeit bei CE-ATA eine „gute Initiative“. Ein Industriestandard sei unterschiedlichen, inkompatiblen Technologien vorzuziehen und allemal besser als die „dummen DVD-Kriege“.

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