Software konvertiert AAC-Songs in MP3

Rapid Solution präsentiert Tunebite

Die deutsche Firma Rapid Solution Software hat mit „Tunebite“ ein Programm präsentiert, das eine legale Nutzung online gekaufter Songs auch auf MP3-Playern ermöglichen soll. Damit entfällt künftig der Umweg über eine gebrannte CD, von der wiederum MP3-Dateien erzeugt werden müssen.

Mit Tunebite könne die im Internet beispielsweise bei Apple iTunes, Sony Connect, AOL, Musicload oder anderen Musikplattformen gekaufte Musik ohne Einschränkungen überall abgespielt werden, so der Hersteller. Die Software erkenne automatisch, wenn ein Musikstück auf dem PC abgespielt werde. Das Programm nehme das Musikstück wieder auf und speichert es auf der Festplatte des PC. „Bei der anlogen Aufnahme sind kaum Qualitätseinbußen zu befürchten“, so Rapid Solution Software.

Das Unternehmen will mit dem neuen Programm dem „ehrlichen Endverbraucher“ helfen, der „nicht der Schablone der Musikindustrie entspricht“ und somit bislang auf der Strecke bleibe. Will dieser allerdings tatsächlich MP3-Dateien erstellen, muss er auch bei dieser Software einen Umweg nehmen: Tunebite speichert die aufgenommenen Dateien nur im ogg-Format. Wer MP3 verwenden will, muss eine zusätzliche Lizenz erwerben.

Für das Programm fallen einmalig 9,99 Euro an, die kostenlose Testversion konvertiert nur die ersten 30 Sekunden des Songs. Das Programm läuft nur unter Windows 2000 und XP.

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2 Kommentare zu Software konvertiert AAC-Songs in MP3

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  • Am 9. September 2004 um 16:12 von Linxeit

    Warum nur unter Windoof?
    Warum nur unter Windoof?

  • Am 21. Oktober 2004 um 20:31 von Frank Meyer

    Einfach abwarten – Apple muss früher oder später kooperieren
    Natürlich ärgert es mich, wenn ich einen Blick auf Apples Firmenpolitik werfe – die Formatknebelung um ihren eigenen Player zu featuren, ist auf den ersten Blick nicht wirklich Konsumenten freundlich (auf den zweiten auch nicht). Aber ich habe mich im Laufe meines IT-Lebens daran gewöhnt; ist Apple doch nicht die einzige Firma, die versucht, Ihren Gewinn aggressiv zu maximieren. Ich weiß aber auch, dass der Markt immer auf solche Herausforderungen reagiert hat, und er wird es auch diesmal tun. Wenn der Druck groß genug wird, wird auch Apple kooperieren müssen – sie werden das dann unter dem Deckmantel der "Kundenfreundlichkeit" tun.
    Bis dahin warte ich ab, und kaufe mir eben erst dann einen mp3-Player.
    Hat ja auch was Gutes: Man lernt wieder abzuwarten ;-)

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