Sicherheitslücke bei Kerberos

Verwundbarkeit macht Unix-, Linux- und Apple-Rechner für Attacke anfällig

Die Entwickler von Kerberos am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Lücke in ihrem Online-Identifizierungssystem eingestanden. Dadurch könnten Computer, auf denen Unix, Linux oder Mac OS X läuft, für Attacken offen sein. Ein Angreifer könnte Zugang zu Computern erhalten, die Kerberos installiert haben. Die Lücke sollte so schnell wie möglich geschlossen werden, sagte Sam Hartmann vom Kerberos-Team am MIT.

Kerberos ist in vielen Netzwerken von entscheidender Bedeutung. Die Software fungiert quasi als Gatekeeper und identifiziert die User, die Zugang zum Netzwerk erhalten und die, denen dieser verweigert wird. Eine Lücke in der Software gilt deshalb als besonders tückisch. Bei der aktuellen Lücke handelt es sich um einen so genannten Double-Free-Fehler.

Double-Free-Fehler könnten von Angreifern aber nicht so leicht ausgenutzt werden wie etwa ein Buffer Overflow, sagte Hartmann. Dies gebe den System-Administratoren etwas Zeit. „Wir haben außerdem keinen Hinweis darauf, dass irgendeine Attacke, die den Fehler ausnutzt, im Anflug ist“, gab der IT-Experte vorsichtige Entwarnung.

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