Adware-Produzent einigt sich mit Quicken und Wells Fargo

Rechtliche Situation rund um die unerwünschte Werbung jedoch nach wie vor nicht geklärt

Adware-Hersteller Claria, früher bekannt unter dem Namen Gator, hat Klagen von Wells Fargo und Quicken Loans außergerichtlich beigelegt. Ähnliche Auseinandersetzungen mit UPS, Hertz, L.L. Bean, Tiger Direct und Six Continents wurden einem Unternehmenssprecher zufolge ebenfalls auf diese Weise aus der Welt geschafft. Über die Konditionen wurde nichts bekannt.

Die Unternehmen hatten wegen der angeblichen Verletzung ihrer Urheber- und Markenrechte gegen Claria geklagt, da der Adware-Hersteller bei der Anwahl ihrer Websites Anzeigen von Konkurrenten als Pop-Up oder Pop-Under eingeblendet hat.

„Diese Prozesse wurden zur Zufriedenheit aller Beteiligten außergerichtlich beigelegt“, so Claria-Sprecher Scott Eagle. Zu einigen Klägern seien geschäftliche Beziehungen geknüpft worden. „Claria wird sein Business-Modell weiterhin verteidigen“, so der Sprecher.

Ein endgültiges Urteil über die Rechtmäßigkeit von Adware steht aber weiterhin aus. Einem Anwalt der Kläger zufolge verhindern die außergerichtlichen Einigungen eine endgültige juristische Klärung des Sachverhalts. Diese Unsicherheit sei für die Adware-Produzenten von Vorteil.

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