Seagate beschwert sich über ehemaligen Mitarbeiter

Nutzung von Geschäftsgeheimnissen durch Wettbewerber soll verhindert werden

Seagate hat eine Beschwerde beim Minnesota State Court von Hennepin County eingereicht. Damit will man der Weitergabe von Unternehmensgeheimnissen durch Peter Goglia vorbeugen, einem ehemaligen Mitarbeiter. Er wechselt zu Western Digital, einem Wettbewerber von Seagate.

Goglia war 17 Jahre bei Seagate und arbeitete intensiv in der Entwicklung von Schreib-/Leseköpfen. Er verließ das Unternehmen vor kurzem, um zu Western Digital zu wechseln und dort die Entwicklung von Schreib-/Leseköpfen zu leiten. Das Rechtsgesuch legt dar, dass Goglia im Rahmen seines Beschäftigungsverhältnisses unausweichlich proprietäre, vertrauliche Informationen von Seagate offen legen wird. Dies wäre eine Verletzung verschiedener Vertragsvereinbarungen und Geheimhaltungserklärungen, die er mit Seagate geschlossen hat.

„Die Situation ist die, dass einer unserer Wettbewerber kürzlich die Schreib-/Lesekopf-Assets eines bankrotten Zulieferers übernommen hat. Außerdem hat er deutlich gemacht, dass er sein Know-how in diesem Technologiebereich verstärken muss“, erklärte David Wickersham, Chief Operating Officer von Seagate. „Wir wollen Herrn Goglia nicht angreifen, sondern lediglich sicherstellen, dass Western Digital seine neuen Recording-Heads-Fähigkeiten nicht mit Geschäftsgeheimnissen von Seagate aufbaut.“

Als Bestandteil seiner Beschwerde beantragt Seagate eine gerichtliche Verfügung. Diese soll für einen begrenzten Zeitraum verhindern, dass Goglia in bestimmten, festgelegten Bereichen der Schreib-/Lesekopf-Entwicklung von Western Digital arbeitet.

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