Optimale Speicherkonfiguration bei Sockel-939-Boards

Der integrierte Speichercontroller des Athlon 64 bietet eine sehr gute Performance, ist allerdings in puncto Speicherkonfigration sehr sensibel. ZDNet zeigt, wie man die schwierigen Klippen umschifft.

Im Vergleich zum Sockel-754-Mainboardtest Anfang des Jahres zeigt sich beim aktuellen Test von Sockel-939-Boards ein klarer Trend. Die Speicherkompatibilität ist deutlich besser geworden. Konnten beim ersten Test der Athlon-64-Plattform die meisten Boards nur mit bestimmten Speichermodulen zusammenarbeiten, sieht es jetzt viel besser aus.

Sofern nur zwei Module zum Einsatz kommen, ist die Speicherkonfiguration relativ unkritisch. Mehr als 18 Speicherchips sollten pro Modul jedoch nicht verbaut sein. In der Regel werden für ein Modul mit 512 MByte Kapazität 16 Chips verwendet: jeweils acht auf Vorder- und Hinterseite. In diesem Fall spricht man von Double-Sided-Modellen. In einigen Spezifikationen ist auch von one rank oder two rank die Rede. 18 Chips kommen bei ECC-Bausteinen zum Einsatz. Ein zusätzlicher Chip auf Vorder- und Rückseite ist bei diesen Modulen für die Fehlerkorrektur nötig. Diese Modelle werden vorwiegend in Servern verwendet.

In Desktop-Systemen kommen in Regel so genannte unbuffered-184-Pin-Module zum Einsatz. Diese Modelle gibt es mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. DDR400 ist mit 200 MHz getaktet und bietet eine Transferrate von 3200 MByte/s. Daher werden die Modelle auch häufig mit PC3200 bezeichnet. Verfügt ein System über einen Dual-Channel-Controller, verdoppelt sich die Transferrate bei DDR400 auf 6400 MByte/s.

Technische Daten
Typ Taktfrequenz Transferrate Transferrate bei Dual-Channel
DDR400, 184 pin, unbuffered 200 MHz DDR 3200 MByte/s 6400 MByte/s
DDR333, 184 pin, unbuffered 166 MHz DDR 2700 MByte/s 5400 MByte/s

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