IBM stellt Power5-Server vor

Virtualisierungstechnologie soll Nutzungsaufteilung der Prozessorleistung verfeinern

IBM startet einen neuen Angriff auf Sun und HP: Das Unternehmen hat vor wenigen Stunden neue UNIX-Rechnersysteme unter dem Namen „p5“ vorgestellt. Diese sind mit den neuen Power5-Prozessoren ausgestattet, der über 276 Millionen Transistoren mit 0,13-Mikron-Kupfer-Leitungen verfügt.

Die neue Rechnergeneration sei von „extrem hoher Effizienz und Flexibilität geprägt“, so das Unternehmen. Mit entsprechender Hardware soll sie Leistungssteigerungen bieten und Betriebskosten sparen. „Durch unsere Erfahrungen im Großrechner-Bereich ist IBM hier hervoragend positioniert“ zeigt sich IBM-Manager Francis Kuhlen überzeugt.

Die neuen p5-Systeme seien das Ergebnis eines mehrjährigen Projektes mit einem Entwicklungsaufwand in dreistelliger Millionenhöhe , in dem die bisherigen UNIX-Server mit Technologien aus dem Großrechner-Bereich ausgestattet wurden. Neu ist unter anderem eine Virtualisierungstechnologie. Diese soll die Nutzungsaufteilung bis auf Zehntelbruchteile eines Prozessors für unterschiedliche Aufgaben ermöglichen. Heutige, herkömmliche UNIX-Systeme sind oft lediglich zu 10 bis 15 Prozent ausgelastet.

IBMs Kalkül: Der Bedarf nach Systemen, die die Auslastung verbessern helfen, wird zukünftig stark ansteigen. Die neuen p5-Systeme unterstützen mehrere Betriebssysteme, unter anderem AIX5L und LINUX.

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