Verwendung von Default-Werten in Datenbankspalten

Bei der Erstellung einer Datenbanktabelle hat man die Möglichkeit, einen Default-Wert zu bestimmen. Die Verwendung von Defaultwerten für Datenbankspalten hilft Fragen der Datenbankkonfiguration vom Anwendungscode zu trennen.

Mit dem einfachen Befehl ALTER TABLE lässt sich der Default-Wert einer Spalte zu einem späteren Zeitpunkt ändern, worauf der Anwendungscode sofort die neuen Werte verwendet.

Man sollte nicht vergessen, dass DEFAULT-Werte nur verwendet werden, wenn eine Spalte nicht in einem INSERT oder MERGE angegeben ist oder wenn das DEFAULT-Schlüsselwort verwendet wird. Wird ein DEFAULT-Wert nicht ausdrücklich deklariert, bestimmt Oracle implizit den Defaultwert als NULL und das DEFAULT-Schlüsselwort arbeitet sogar damit. Seit Oracle 9i können Pseudospalten wie zum Beispiel SYSDATE oder CURRENT_TIMESTAMP in DEFAULT-Klauseln verwendet werden. Siehe:



Das DEFAULT-Schlüsselwort der INSERT-, MERGE- oder UPDATE-Syntax mag unnötig erscheinen, doch sollte man es in Betracht ziehen, wenn man eine Zeile mit allen Defaultwerten einfügen will. Oracle akzeptiert INSERT INTO <table> oder INSERT INTO <table> VALUES () nicht als gültige SQL. Mindestens eine Spalte muss bestimmt werden, wobei statt der Hartcodierung eines Wertes auch das DEFAULT-Schlüsselwort verwendet werden kann, um den Defaultwert zu erlauben. Im Folgenden eine gültige Syntax, die eine Zeile mit allen DEFAULT-Werten erstellt:



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