Vodafone für Big Brother-Award nominiert

Auch Safe Harbour Agreement ist auf der Liste

Privacy International (PI) hat die Kandidaten benannt, die bei der jährlichen Vergabe der Big Brother-Awards in die engere Auswahl gekommen sind. Den Award erhalten Firmen, Organisationen oder Einzelpersonen, die aus Sicht der PI die größte Gefahr für die Privatsphäre und Freiheitsrechte von Bürgern darstellen.

Im der Kategorie „das schrecklichste Produkt“ ist der britische Mobilfunkprovider Vodafone nominiert, der nach Angaben von PI durch Einführung eine Content-Blockers „systematisch Websites mit Content sperrt, die für Minderjährige ungeeignet sind“.

Zu den weiteren Kandidaten in dieser Kategorie gehören das „Safe Harbour Agreement“, das den Umgang mit Daten von EU-Bürgern in amerikanischen Unternehmen regelt und das NHS-Programm, das Patientendaten in einer Art und Weise digitalisieren soll, die für die Privatsphäre von Behandelten „unsicher und gefährlich“ sei. Nach Angaben von PI könne das Safe Harbour Agreement dazu genutzt werden, europäische Gesetze zum Schutz der Privatsphäre zu umgehen.

Themenseiten: Telekommunikation, Vodafone

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