CIOs geben wieder mehr für IT aus

34 Prozent der Manager wollen Ausgaben erhöhen

Bei IT-Verantwortlichen in den Unternehmen wächst der Optimismus, was auch zunehmend in erhöhten Ausgaben zu Buche schlägt. So wollen 34 Prozent aller CIOs in Nordamerika mehr für IT ausgeben als ursprünglich geplant. Das Geld soll dabei nicht nur in das Upgrading alter Systeme gesteckt, sondern auch vermehrt in neue Technologien investiert werden, ergibt eine Studie von Forrester Research.

Die amerikanischen IT-Verantwortlichen haben in den vergangenen drei Monaten damit begonnen, ihre Ausgaben zu erhöhen. Bereits seit längerer Zeit habe der Optimismus in den Betrieben zugenommen, sagte Forrester-Analyst Nick Wilkoff. Erstmals münde aber die gestiegene Zuversicht in steigende Investitionen. „Es gibt eindeutige Zeichen dafür, dass die Unternehmen ihre Brieftaschen wieder öffnen“, betonte Wilkoff.

Zu den Segmenten, die am meisten von der gestiegenen Ausgabenfreudigkeit profitieren, zählen der Hardware-Bereich, wo laut Forrester die Ausgaben gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent zulegen werden. Ein Plus von neun Prozent prophezeien die Marktbeobachter Betriebssystemen, System-Management- und Security-Software. Die Ausgaben für IT-Outsourcing sollen um neun Prozent anwachsen, die für Kommunikations-Ausrüstung um elf Prozent.

Als sicheres Zeichen für eine tatsächliche Erholung der IT-Wirtschaft wird das Plus bei neuen Technologien gesehen. Während bisher die Investitionen eher in die Verbesserung der bestehenden Infrastruktur geflossen sind, wollen nunmehr 66 Prozent der befragten Manager ihre Ausgaben für neue Technologien erhöhen. Dabei stehen Open Source-Software, RFID und Business Process Outsourcing ganz oben auf der Hitliste.

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