Microsoft wertet seine Business Solutions-Abteilung auf

Künftig nicht mehr Office untergeordnet

Der Softwarehersteller Microsoft hat die Umstrukturierung seiner Office- und Business Solutions-Abteilungen bekannt gegeben. Doug Burgum wird künftig direkt an CEO Steve Ballmer berichten. Bislang berichtete Burgum an den Chef der Office-Sparte.

Orlando Ayala, zuständig für den Vertrieb von Server-Software und KMU-Anwendungen, ist künftig Burgum unterstellt. Zudem wird Ayala COO von Burgums Abteilung. Diese Neuorganisation ist ein weiteres Zeichen dafür, dass Microsoft sein Produktportfolio besser koordinieren will.

Microsoft zufolge spiegle die Restrukturierung den zunehmenden Stellenwert der Business-Anwendungen innerhalb des Konzerns wieder. Microsoft ist in diesen Markt 2001 mit dem Kauf von Great Plains für 1,1 Milliarden Dollar eingestiegen. Später hat das Unternehmen noch das dänische Softwarehaus Navision übernommen. In den nächsten fünf Jahren will Microsoft jeweils zwei Milliarden Dollar in diesen Bereich investieren.

Da das Geschäft mit Windows und Office deutlich langsamer wächst als noch vor einigen Jahren, ist der Konzern auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern. In die Business Solutions-Sparte setzt Microsoft daher große Erwartungen.

Bislang veröffentlicht das Unternehmen für diese Sparte zwar keine separaten Ergebnisse, AMR Research zufolge habe der Bereich im vergangenen Jahr aber Umsätze in der Größenordung von 659 Millionen Dollar erzielt. Insgesamt erwirtschaftete Microsoft Umsätze in Höhe von 32 Milliarden Dollar. Um eine tragende Säule des Unternehmens zu werden, muss die Abteilung also noch deutlich zulegen.

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