AMD: Geode bekommt Athlon-Kern

Embedded Chips performanter und mit neuen Namen

AMD hat seine Reihe von Embedded Chips Namens Geode um Modelle mit Niedrigstrom-Athlon-Core erweitert. Außer dem x86-Prozessor hat AMD auch ein neues Benchmark-System eingeführt, mit dem die Chips klassifiziert werden sollen. Damit verfolgt AMD weiter den 2002 gestarteten Trend weg von Taktfrequenzen. Erst kürzlich hatte Intel Modellnummern für seine Prozessoren als Ersatz für die reine Taktspezifikation eingeführt.

Der neue Chip heißt AMD Geode NX 1500@6W, läuft bei einem Volt und verbraucht sechs Watt bei 1 GHz. Eine schnellere Version, der Geode NX 1700@14W, läuft mit 1,4 GHz und verbraucht 14 Watt. Der für Systeme ohne Ventilator konzipierte Geode NX bietet 266 MHz Frontsidebus, 384 KByte Level2-Cache und wird in 130-Nanometer-Technologie gefertigt.

AMD hatte den Geode im vergangenen Jahr von National Semiconductor übernommen, doch mit den neuen Modellen basiert der Chip erstmals auf AMDs eigener Athlon-Core. Die alten Vertreter nutzen eine komplett andere Architektur und tragen von jetzt an den Namen Geode GX 533@1.1W. Trotz seines Namens enthält der Geode NX nicht die Code Protection-Technologie „NX“, die AMD kürzlich für den Athlon 64 vorgestellt hatte und die mögliche Auswirkungen von bösartigem Code unterbinden soll.

Obwohl die Geode-Reihe als Embedded Chip für Terminals, Kontrollsysteme oder ähnliche Standalone-Geräte gedacht war, umfassen die Benchmarks von AMD auch Produktivitätstests wie Winbench 99 und Consumer-orientierte Tests wie Instant Messaging, Webseiten-Anzeige, Abspielen von Flash oder Videos. Der Hersteller positioniert den Geode NX gegen Niedrigstrom-x86-Chips von Intel, Transmeta, und den Via Centaur. AMD gibt an, dass der Prozessor Windows XP, XP embedded, WinCE und Linux unterstütze.

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