Oracle gegen US-Justiz: Richter nimmt Nachhilfe

Grundprinzipien der Softwarebranche sollen vermittelt werden

Der für den Prozess zwischen Oracle und dem US-Justizministerium verantwortliche Richter hat am vergangenen Freitag einen Crashkurs zu den Grundlagen der Softwarebranche absolviert. In der ab dem 7. Juni beginnenden Verhandlung soll geklärt werden, ob die geplante Übernahme von Peoplesoft durch Oracle die US-Wettbewerbsgesetzte verletzen würde.

Vertreter des Justizministeriums zeigten Richter Walker zunächst ein zweistündiges Video, das Verkaufsgespräche von Oracle und Peoplesoft demonstriert. Danach folgte eine Einführung von Peoplesoft-CTO Rick Bergquist und auf Video aufgezeichnete Stellungnahmen von Oracle-CFO Jeff Henley und CEO Larry Ellison.

In dem insgesamt dreistündigen Crashkurs ging es überwiegend um die Unterscheidung zwischen Middleware und normalen Enterprise-Applikationen sowie und die Klärung der Begriffe Back-Office- und Front-Office-Software. Auch der Lebenszyklus von Software und die damit verbundenen Kosten wurden thematisiert.

Oracle-Anwalt Dan Wall wertete diese Veranstaltung nur als ersten Schritt. „Niemand lernt das an einem Tag. Wenn man auf einem sehr niedrigen Level bleibt, begreift man es nie. Es ist wichtig, die dahinter stehenden Technologien zu begreifen“, so der Jurist. Ob es zur Fortsetzung dieser Infoveranstaltung kommen wird, ist jedoch nicht bekannt.

Themenseiten: Business, Oracle, PeopleSoft

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