Open Source-Verband will SCO nicht helfen

Geheime Dokumente sollen nicht reproduziert werden

Die „Free Software Foundation“ (FSF) hat angekündigt, von SCO angeforderte interne Dokumente nicht übergeben zu wollen. Darunter soll auch E-Mail-Wechsel mit wichtigen Open Source-Unterstützern wie Linus Torvalds sein.

„Ich werde es nicht zulassen, dass Dokumente der Free Software Foundation einem Unternehmen zu Gute kommen, das uns und der Open Source-Community so feindselig gegenübersteht“, so ein Vertreter. SCO hatte die Übergabe der Dokumente schon im November angefordert, bis jetzt war den Antrag allerdings ausgesetzt.

FSF-Vertreter Eben Moglan sagte, dass er mit SCO verhandeln will, damit das Unternehmen seine Forderung zumindest etwas einschränkt. Nach eigenen Angaben erwartet er aber nicht, zu einer Lösung zu kommen. SCO geht davon aus, dass die geforderten Dokumente für den Prozess von großer Bedeutung sind und dürfte daher wenig motiviert sein, der FSF entgegenzukommen.

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2 Kommentare zu Open Source-Verband will SCO nicht helfen

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  • Am 21. Mai 2004 um 23:55 von KA

    Open Source-Verband will SCO nicht helfen
    genau so ist es richtig SCO gehört auf den Mond geschossen

  • Am 22. Mai 2004 um 11:33 von Lothar

    Sco
    Wenn eine Firma wie SCO nicht die Kreativität besitzt etwas Eigenes zu produzieren und sich nur als Rechtsabteilung sieht, die nur andere Firmen bzw. Nutzer versucht mit Anzeigen grundlos zuzuschmeißen muß man dieser komischen Firma nicht auchnoch Minution für ihren Blödsinn zur Verfügung stellen

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