Neuer Auskunftsservice nennt Namen und Adresse

Start des Telegate-Dienstes noch in diesem Sommer

Die private Telefonauskunft Telegate (11880) will allen Anrufern, die Rufnummern nicht zuordnen können, künftig die dazu gehörenden Namen samt Anschrift mitteilen. Der neue Service soll, so Telegate-Chef Andreas Albath gegenüber der „Wirtschaftswoche“, „noch in diesem Sommer starten“.

Bislang durften Auskunftsdienstleister lediglich die Rufnummer eines Teilnehmers herausgeben, von dem Name und Anschrift bekannt sind. Insbesondere Mobiltelefonnutzer können Anrufer, die keine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen, künftig schneller zuordnen. Um die auf dem Display angezeigte Rufnummer zu identifizieren, reicht schon eine Kurzmitteilung (SMS) an die 11880.

Rund zehn Prozent aller Auskunftsanrufer, so die Erfahrungen aus liberalisierten Märkten wie Frankreich und Italien, nutzen dort schon diesen Service. Möglich wird er jetzt auch in Deutschland durch die gelockerten Datenschutzregeln des in der vergangenen Woche verabschiedeten Telekommunikationsgesetzes (TKG).

Themenseiten: Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Neuer Auskunftsservice nennt Namen und Adresse

Kommentar hinzufügen
  • Am 19. Mai 2004 um 9:07 von Eloise

    Frechheit!
    Der gläserne Mensch – bald haben wir ihn wirklich! Wann kommt der unter die Haut implantierte Chip zur völligen und restlosen Identifikation zum Einsatz? Nichts gegen die Möglichkeit, Telefonterroristen so zur Strecke zu bringen – aber andererseits bestimme ich gern selbst, wer meine Adresse erhält! Ein zweischneidiges Schwert.

  • Am 19. Mai 2004 um 9:48 von ChaCha

    Selber Schuld
    Dann lass dich doch von der T… nicht im Verzeichnis führen. Schon kann keiner mehr deine Nummer zu Namen zuordnen. Datenschutz ist Bürgerrecht und Eigenverantwortung. Aber das haben noch zu wenige in D begriffen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *