Google: „Ideale Suchmaschine ist wie ein Bibliothekar“

Wirklich funktionsfähige künstliche Intelligenz erst in 200 bis 300 Jahren

Durch den geplanten 2,7 Milliarden Dollar IPO ist Google derzeit das am heißesten diskutierte Unternehmen aus dem Silicon Valley. Der erste Angestellte und technische Direktor des Unternehmens, Craig Silverstein, äußerte sich kürzlich in einem Interview über künstliche Intelligenz und die Technik hinter der bekannten Suchmaschine.

Die ideale Suchmaschine stellt sich der 31-jährige wie einen Bibliothekar vor, da dieser nicht nur den Bestand an Büchern kenne, sondern auch seine Intelligenz und sein Wissen dazu nutzen kann, Interessenten gut zu beraten. Das Verständnis von Sprache sei die letzte Barriere auf dem Weg zu künstlicher Intelligenz.

Der große Unterschied bestehe aber darin, dass Menschen im Gegensatz zu Computern auch emotionale Äußerungen verstehen können. Wirklich intelligente Suche, die alle Faktoren eines Menschen mit einbezieht, sei erst in 200 bis 300 Jahren möglich.

Google nutze mehr als 10.000 Computer, um seine Dienste zu betreiben. „Wir wollten eine Lösung, die sehr gut skaliert da wir wussten, dass das Web sehr schnell wächst“, so Silverstein. Googles Routinen skalieren, ohne dass Änderungen am Code durchgeführt werden.

Die Datenschutzbedenken, die in Zusammenhang mit Googles E-Mail-Service Gmail aufgetaucht waren, wischte er beiseite. „Ich hoffe und erwarte, dass sich die Aufregung legen wird.“ Auch der Name Microsoft lässt bei Silverstein keine Unruhe aufkommen. Auf die Such-Ambitionen der Redmonder angesprochen antwortete er: „Ich mache mir um solche Dinge keine Gedanken. Microsoft hat öffentlich gesagt, dass sie Suchfunktionen als sehr wichtig erachten und ich kann ihnen nur zustimmen.“

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