Siemens stärkt Position auf Chinas Handymarkt

Zugang zu Händlernetz mit 30.000 Läden

Siemens Mobile hat eine langfristige strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Mobilfunkhersteller Ningo Bird geschlossen. In Zukunft werden beide Unternehmen bei der Entwicklung und Vermarktung von Mobiltelefonen zusammenarbeiten, teilte Siemens Mobile jetzt mit.

Siemens liefert demnach Handy-Plattformen an den chinesischen Partner. Ningo Bird öffnet im Gegenzug sein landesweites Händlernetz mit 30.000 Geschäften für Siemens-Handys. „Die Partnerschaft mit Ningo Bird ist Teil unserer Strategie, unsere Position in China, dem größten Mobilfunkmarkt der Welt zu stärken“, sagte Siemens-Mobile-Chef Rudi Lamprecht. Bislang waren Siemens-Handys vor allem in den Großstädten an Chinas Ostküste vertreten.

Durch die Partnerschaft mit Ningo Bird können nun auch die kleineren Mio.-Städte und ländlichen Regionen, wo die Zahl der Mobilfunkkunden am stärksten zunimmt, erschlossen werden.

Siemens und Ningo Bird arbeiten bereits seit Jahren zusammen. Bisher hatte Ningo Bird Funkmodule von Siemens als Basistechnologie für die Herstellung eigener Handys bezogen und Mobiltelefone im Siemens-Auftrag gebaut. Siemens wird dem chinesischen Partner in Zukunft behilflich sein, seine Produkte auch außerhalb von China zu verkaufen.

Siemens Mobile ist bereits seit 1993 mit einer Handyfertigung in Shanghai vertreten, in der rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Das Unternehmen erwirtschaftet 20 Prozent seines Umsatzes in Asien.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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