Software spürt kopierte Seminararbeiten auf

Professoren können Quellen der Studenten besser eruieren

Aus dem Internet kopierte Seminararbeiten können von nun an leichter aufgespürt werden. Verwendet ein Professor den Plagiarism-Finder der Firma Mediaphor, so kann er leicht herausfinden, ob der Schüler oder Student die Arbeit von einer der vielen Seiten aus dem Internet heruntergeladen hat.

Der Plagiarism-Finder spürt sowohl gänzlich als auch teilweise übernommene Arbeiten auf. Laut Angaben des Software-Herstellers entstehen rund 30 Prozent aller schriftlichen Arbeiten mit zweifelhafter Hilfe des Internets. Voraussetzung ist lediglich, dass die Arbeit dem Professor in elektronischer Form vorliegt.

Der Finder liest sowohl DOC als auch TXT und RTF-Files. Für die Überprüfung einer 35-seitigen Arbeit braucht der Finder zwei Minuten, um sie stichprobenartig zu überprüfen, sechs Minuten für normale Überprüfung und 40 Minuten für sehr genaue Überprüfung.

Durchschnittlich schafft er 20 Seiten pro Minute. Die Geschwindigkeit der Überprüfung hängt sowohl vom PC als auch von der Internet-Verbindung ab, langsamer als ein ISDN sollte sie jedoch nicht sein. Der Plagiarism-Finder kostet 98 Euro.

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Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Software spürt kopierte Seminararbeiten auf

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  • Am 2. Mai 2004 um 22:57 von expocityvoice

    Bock zum Gärtner machen . . .
    Da macht man den Bock zum Gärtner. Wieviele der Professoren haben ebenfalls an dem Schattenmarkt der Dissertationsschreiber partizipiert; und nebenbei wird auch manche Legende für irgendeinen Politiker nicht mehr geschrieben werden!!

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