Vor zwei Jahren startete Palm One die Einsteiger-PDA-Reihe Zire, um neue Kunden zu gewinnen. Diese Strategie funktionierte – der Zire (noch ohne Versionsnummer) wurde schnell der meistverkaufte PDA des Unternehmens (bis ihn später der Tungsten E ablöste). Doch jetzt setzt Palm One die Erfolgsreihe mit den neuen Modellen Zire 31 und Zire 72 fort.

Im Vergleich zu seinem direkten Vorgänger, dem Zire 21, besitzt der Zire 31 doppelt so viel Speicher, einen schnelleren Prozessor, ein Farbdisplay, einen Erweiterungsschacht und die Fähigkeit, Audio-Dateien abzuspielen – für einen vergleichsweise geringen Preis von 159 Euro. Allerdings ist die Konkurrenz auch nicht zu unterschätzen: Der in der gleichen Preisklasse angesiedelte Sony Clié PEG-TJ27 bietet sogar einen hochauflösenden Bildschirm, noch mehr Speicher und eine eingebaute Kamera.

Der elegante blaue Zire 31 ist etwas größer als der Zire 21. Trotzdem ist er noch ein unglaublich leichter und kompakter PDA, der gut in der Hand liegt und den der Anwender immer bei sich tragen kann – in der Hemd- oder Jackentasche ebenso gut wie im Rucksack oder in der Handtasche. Ein Fünf-Wege-Steuerkreuz und zwei Anwendungsknöpfe finden sich direkt unter dem Bildschirm und können leicht mit einer Hand bedient werden.

Das Display mit 160 mal 160 Pixel liegt im Zentrum der Vorderseite. Der Bildschirm ist hell, aber wegen der niedrigen Auflösung wirken viele Bilder nicht besonders klar. Nach längerer Benutzung können schon einmal die Augen schmerzen. Im Vergleich wirkt das 320 mal 320 Pixel große und 65.536 Farben tiefe Display des Sony TJ22 sehr viel schärfer. Palm liefert eine Plastik-Bildschirmabdeckung mit, aber wer eine komplette Gehäusehülle möchte, muss dafür etwa 15 Euro zusätzlich ausgeben.

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