Handys in Südkorea: Java künftig nicht mehr exklusiv

US-Handelsministerium wollte sich an die WTO wenden

Das südkoreanische Ministerium für Telekommunikation hat eine frühere Entscheidung revidiert, wonach Mobilfunkprovider nur Suns Java-Technologie zur Realisierung von Dienstleistungen wie Spiele, Klingeltöne und Downloads verwenden dürfen.

Vertreter des US-Handelsministeriums hatten bereits angedeutet, sich an die WTO (World Trade Organization) zu wenden, falls die im April 2003 verkündete Entscheidung nicht zurückgenommen wird. Das US-Unternehmen Qualcomm, Hersteller von Handy-Chips und Software, dürfte von der Entscheidung unmittelbar profitieren, da die Brew-Plattform (Binary Runtime Environment) im asiatischen Raum relativ populär ist.

Anders als auf dem PC-Desktop konnte sich Java als Basis für Mobilfunkanwendungen sehr gut positionieren. Smartphone-Hersteller wie Nokia liefern die Java-Runtime zusammen mit ihren Geräten aus.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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