Ericsson will italienische Tochter ganz

Übernahme der restlichen 28,81 Prozent für 237,3 Millionen Euro

Der schwedische Mobilfunkhersteller Ericsson will die restlichen 28,81 Prozent der Aktien seines italienischen Tochterunternehmens Ericsson S.p.A. für 237,3 Millionen Euro übernehmen. Derzeit hält Ericsson 71,19 Prozent der Anteile. Der Übernahmepreis liegt mit 32 Euro pro Aktie 19,2 Prozent über dem Aktienwert der italienischen Tochter mit Börsenschluss vom vergangenen Freitag.

Wie Ericsson heute mitteilte, soll die Angebotsphase in der zweiten Maihälfte starten. Der Kauf der an der Mailänder Börse gelisteten Tochter ist Teil der Strategie des schwedischen Konzerns, die Zahl seiner an der Börse notierten Tochterunternehmen zu reduzieren und die Konzernstruktur zu vereinfachen. Bereits in den Jahren 1995 und 1998 hatte Ericsson für gelistete Konzerntöchter in Mexiko und Brasilien geboten. Ericsson S.p.A. ist damit das letzte extra an der Börse notierte Tochterunternehmen des Konzerns.

In Italien ist der Konzern nach eigenen Angaben bereits seit 86 Jahren tätig. Der italienische Markt ist sehr wichtig für den Mobilfunkhersteller. Ericsson S.p.A. konnte im Jahr 2003 einen Umsatz von knapp 1,1 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 52 Millionen Euro erwirtschaften. Das Unternehmen beschäftigt 2200 Angestellte in Italien.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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