Google wählt Investmentbanken für IPO

Credit Suisse Group und Morgan Stanley führen Börsengang durch

Googles Börsengang rückt immer näher: Das US-Unternehmen hat jetzt zwei Investmentbanken zur Durchführung des lange erwarteten IPO ausgewählt. Die größte Neuemmission eines Technologieunternehmens seit dem Absturz der so genannten New Economy löst an der Wall Street schon im Vorfeld Enthusiasmus aus.

Credit Suisse First Boston (CSFB) und Morgan Stanley haben den Fisch an Land gezogen, berichtet das Wall Street Journal (WSJ) heute unter Berufung auf Unternehmenskreise. Es wird erwartet, dass Google die Wahl der beiden Investmentbanken noch in dieser Woche offiziell bekannt gibt.

Der Börsengang kommt für Google zu einem sehr günstigen Zeitpunkt und wurde auch lange vorbereitet. Das Unternehmen ist die Nummer eins in Sachen Internetsuche, hat einen starken Markennamen und ist laut eigenen Angaben – und im Gegensatz zu vielen Unternehmen aus der Zeit des Dot.com-Hypes – profitabel. Der Verkauf von inhaltsbezogener Werbung bringt Google Werbedollars und weitere Services wurden angekündigt. Analysten schätzen daher den Wert des Börsengangs auf bis zu 25 Milliarden Dollar.

Zahlreiche Details des IPOs sind noch gut gehütete Geheimnisse oder auch noch gar nicht endgültig entschieden. Google war bisher auch nicht gerade für seine Auskunftsfreude und Transparenz bei internen Geschäftsabläufen bekannt. Viele Mitarbeiter von Google verfügen über Optionen zum Aktienkauf, auch Unternehmen wie Yahoo und AOL haben sich Anteile im Fall eines Börsengangs gesichert.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Google wählt Investmentbanken für IPO

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *