Baystar wünscht sich Änderungen beim SCO-Management

Mehr juristischer Sachverstand und Rückzug aus dem Unix-Geschäft gefordert

Die Investment-Gesellschaft Baystar, die in der vergangenen Woche ihre Beteiligung in Höhe von 20 Millionen Dollar an SCO zurückgefordert hat, will Änderungen im Management des Unternehmens durchsetzen.

SCO zufolge verletzt das zunehmend populäre Open Source-Betriebssystem Linux geistiges Eigentum des Unternehmens. Auf dieser Basis hat das Unternehmen im März 2003 eine Klage gegen IBM eingereicht, in der SCO Schadensersatz in Milliardenhöhe fordert.

Um die Klage jedoch erfolgreich zu bestreiten, müsse SCO eine Management-Ebene mit mehr juristischem Sachverstand etablieren und sich vom Verkauf von Unix zurückziehen, um seine Ressourcen zu bündeln, sagte ein Baystar-Sprecher. Sollten diese Forderungen umgesetzt werden, will Baystar von der Rückforderung seines Investments absehen.

SCO-Sprecher Blake Stowell sagte, sein Unternehmen wolle die Streitigkeiten mit Baystar ausräumen, fügte jedoch hinzu, dass die Umsetzung der Forderungen unwahrscheinlich sei. „Ich glaube unser Aufsichtsrat ist mit unserem Management sehr zufrieden“, so Stowell.

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1 Kommentar zu Baystar wünscht sich Änderungen beim SCO-Management

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  • Am 7. Mai 2004 um 17:35 von killbill

    Ed Fagan for SCI-CEO!!! – Baystar=M$? – SCO=Weltklagecompany
    Warum überhaupt noch was mit IT?
    Macht doch gleich eine Anwaltssozietät!
    Ed Fagan ware der richtige Boss.
    Dann lässt sich locker Abzocken. Oder gleich eine Fusion mit der Mafia.

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