Mobilfunkprovider wollen eigene Handysoftware-Standards

Größerer Einfluss auf Software-Entwicklung erwünscht

Mehrere große europäische Mobilfunkanbieter, darunter Vodafone und France Telecom, wollen eigene Standards für Handysoftware entwickeln. So sollen in Zukunft alle Mobiltelefone Multimediaservices wie das Senden und Erhalten von Bildnachrichten aber auch Sprachdienste beherrschen können.

Wie das Wall Street Journal (WSJ) heute, Dienstag, unter Berufung auf firmennahe Kreise berichtet, wollen die Provider dadurch mehr Kontrolle über das Design der Handysoftware erhalten. Bislang liegt die Softwareentwicklung in den Händen großer Hersteller wie Nokia oder Softwareunternehmen wie Openwave Systems. Die Einigung auf gemeinsame weltweite Standards könnte zu Einsparungen für die Industrie führen.

Die neuen Standards werden laut WSJ auch Auswirkungen auf den Highend-Sektor im Handybereich mit Anwendungen wie dem mobilen Internetzugang haben, in dem derzeit Symbian und Microsoft führend sind. Die geplante Allianz der Mobilfunkprovider wird eine Chance für kleinere Handysoftwarehersteller darstellen. Nach Angaben des WSJ sollen aber auch Microsoft und Symbian Handysoftware nach den neuen Spezifikationen für die europäischen Provider herstellen.

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