Apple überarbeitet seine Video-Editing-Palette

Unternehmen wird auch im Markt für Storage Area-Netzwerke aktiv

Apple Computer hat auf der „National Association of Broadcasters Conference“ neben überarbeiteten Versionen seiner bestehenden Video-Editing-Tools mit dem Produkt „Motion“ auch eine völlig neue Special-Effects-Software vorgestellt, die für 299 Dollar erhältlich sein soll.

Motion soll direkt gegen entsprechende Angebote von Adobe positioniert werden. Die neue Version der Videoschnitt-Software „Final Cut Pro“ wurde um HDTV-Funktionalitäten erweitert. Apple will damit die Erstellung von HDTV-Videomaterial einem breiteren Publikum zugänglich machen.

„Wenn wir nicht aufpassen, kommt HDTV nur im High End-Segment zur Anwendung“, so Rob Schoeben, zuständig für Application-Marketing bei Apple. Das Final Cut Pro-Update soll für Anwender von Version 4 kostenlos sein, der Standardpreis beträgt 999 Dollar.

Mit der Software „Xsan“ betritt Apple für das Unternehmen völliges Neuland. Bei Xsan handelt es sich um ein Dateisystem für SANs. Die als Beta-Version vorgestellte Software soll ab Herbst für 999 Dollar pro Rechner erhältlich sein.

Auch die Software „Shake“ erhält ein Upgrade auf Version 3.5. Das Produkt soll für 2999 Dollar erhältlich sein. Die professionelle Variante seiner DVD-Authoring-Software, DVD Studio Pro, soll in einer überarbeiteten Variante auf den Markt kommen. Künftig soll die Umwandlung von HDTV-Content in MPEG 2-Material unterstützt werden. Das Produkt soll ab Mai für 499 Dollar zur Verfügung stehen.

Auf den Wandel in der TV-Branche hin zu digitalen Technologien hat Apple durch die konsequente Erweiterung seiner Produktpalette in diesem Bereich reagiert. Diese Strategie brachte das Unternehmen allerdings auch auf Konfrontationskurs mit Adobe, die unter anderem ihre Video-Editing-Software „Premiere“ künftig nicht mehr für die Mac-Plattform anbieten werden.

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