Intel setzt auf High Definition Audio

Die Architektur ist kompatibel zur UAA von Microsoft

Intel hat die Spezifikation v1.0 für sein High Definition Audio (HD Audio) freigegeben. Die Spezifikation soll die AC’97-Spezifikation ersetzen, die vor rund einem Jahrzehnt entwickelt worden ist. Mehr als 80 Unternehmen haben gemeinsam mit Intel die HD Audio v.1.0 Spezifikation entwickelt. Dazu zählen Herstellern von PCs und Unterhaltungselektronik ebenso wie Anbieter von Codecs und Software.

„Der PC wird eine entscheidende Rolle bei der explosionsartigen Ausbreitung der Heimkinos und fortschrittlicher Audiolösungen spielen“, sagte Thomas Loza, Intel Technology Initiatives Manager. „Die PC Plattform wird weiterhin eine universelle Lösung für Medienanwendungen darstellen, wie sie heute von den Verbrauchern gefordert werden. High Definition Audio wird dafür sorgen, dass der PC ein erstklassiges Audio-Niveau erreicht.“ Teilweise sei diese höhere Audioqualität auf ein Upgrade der Architektur sowie eine höhere Bandbreite mit bis zu 192 kHz, 32-bit, Multichannel Audio zurückzuführen. Die Audioeingabe profitiere von der verbesserten Unterstützung für Multichannel Array Mikrophone, einer dynamisch zugewiesenen Bandbreite sowie einer größeren Flexibilität bei der Konfiguration von Audiogeräten.

Die HD Audio Architektur ist kompatibel zur Universal Audio Architecture (UAA) von Microsoft. Techniker beider Unternehmen haben bei der Entwicklung der Spezifikation eng zusammen gearbeitet. Ziel der Microsoft Universal Audio Architecture Initiative ist es, Windows Audio Class Treiber für High Definition Audio, USB Audio sowie 1394 Audio Technologien zu erstellen und zu pflegen.

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