AMD-Geschäftsführer: Opteron verdrängt Itanium in die Nische

ZDNet traf mit Jochen Polster den zufriedensten Geschäftsführer von AMD Deutschland seit Jahren. Es folgte ein interessantes Gespräch über den Erfolg der AMD Opteron-Plattform und die verschlafene Konkurrenz im 64 Bit-Markt.

ZDNet: Warum waren Sie denn auf der CeBIT mit keinem eigenen Stand vertreten?

Polster: Das war ein Versuch. Sie wissen ja selber, dass die Stände in Hannover nicht ganz billig sind. Es ist nur sehr schwer zu messen, was so ein Stand überhaupt bringt, im Hinblick auf Kunden- und Pressekontakte sowie die Sichtbarkeit den Endkunden gegenüber. Da haben wir gesagt: Kunden- und Pressekontakte können wir aber auch ohne Stand haben, indem wir eine Suite gemietet haben. Das wird bei anderen Messen wie etwa der Comdex schon recht häufig gemacht. Wir verzichten also letztlich nur auf den Kontakt zu den Endkunden – aus Budget-Gründen haben wir uns dann für diesen Weg entschieden.

ZDNet: Aber Budget sollten Sie doch derzeit ohne Ende haben. Bei dem Erfolg, den Sie mit dem Opteron verbuchen können.

Polster: Wir hatten ja durchaus erwartet, dass der Opteron ein Erfolg wird. Sie haben aber Recht: Es läuft gut im Moment. Trotzdem, denken Sie an das vergangene Jahr: Wir haben zwar Ende des Jahres Gewinne gemacht – über das gesamte Jahr gesehen waren wir aber nicht profitabel. Man muss also schon aufs Geld achten.

ZDNet: Unerwartet ernste Aussagen! Sehen Sie keinen Aufwärtstrend?

Polster: Doch doch, es geht aufwärts, gerade das Segment für den Opteron, da sieht es sehr gut aus.

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