Sun: RFID produziert jede Menge Datenmüll

ZDNet traf sich zu einem Gespräch mit Andreas Slogar, seines Zeichens Manager Solutions Sales Web Services EMEA bei Sun Microsystems, über Suns Vision vom RFID-Einsatz über Systemgrenzen hinweg und den Stolpersteinen auf dem Weg dorthin. Besonders interessant war nicht zuletzt die Frage nach dem Datenschutz.

ZDNet: Was präsentierte Sun auf der CeBIT zum Thema RFID?

Slogar: Auf der Messe waren wir mit einem Show-Case vertreten, den wir mit unserer Partnerfirma Alldata entwickelt haben. Damit wollten wir die Nutzung von RFID im Logistik-Bereich demonstrieren. Damit man das auch mal dreidimensional anfassen kann und Fragen beantwortet bekommt wie: „Welche Standards gibt es bei RFID?“, „Wie funktioniert so ein Tag?“, „Wie ist der Datenfluss zu sehen?“, „Was ist der Unterschied zwischen mobiler und stationärer Erfassung?“ und ähnliches.

ZDNet: Waren Sie auch mit konkreten Angeboten vor Ort?

Slogar: Ja, wir machten konkrete Angebote. Im Show-Case kamen unsere konkreten Produkte zum Einsatz, etwa unsere Software-Lösungen, die dem EPC Global-Spezifikationen entsprechen und diese umsetzen, also die ehemaligen Auto ID-Aktivitäten. Unsere Produkte decken die Integrationsschicht zwischen der Reader-Infrastruktur und den weiterverarbeitenden Systemen – SAP, Oracle, etc.

ZDNet: Wo finden sich diese Produkte denn im konkreten Einsatz?

Slogar: Wir haben sie in vier Piloten in Europa im Einsatz. Wir haben mit den Kunden jedoch vereinbart, erst im Mai eine offizielle Verlautbarung zu launchen. Das Betrifft die Bereiche Luftfahrt, Chemieindustrie/Pharma und Logistik, Textil sowie Konsumgüter.

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