RFID-Kreditkarte macht Unterschrift überflüssig

MIT testet Zahlen per Handbewegung

Neueste Forschungen des Massachusetts Institute of Technology (MIT) beschäftigten sich mit der Integration von RFID-Chips (Radio Frequency Identification) in Kreditkarten. Dies soll in Zukunft sowohl die Unterschrift als auch das Eintippen eines PIN-Codes ersetzen bzw. ergänzen und dadurch zusätzliche Sicherheit bringen. Die Erkennung des Karteninhabers findet über ein einzigartiges Signal statt, das durch die Handbewegung über das Kartenlesegerät ausgelöst wird.

Im Alltag wurden die neuen Kreditkarten von Master Card und American Express bei Testkäufen mit 15.000 Kunden über einen Zeitraum von neun Monaten getestet. Als großer Vorteil wurde vor allem die Beschleunigung des Zahlvorgangs gesehen. Dies berichtet die BBC am Donnerstag.

Nachteilig an dieser neuen Entwicklung ist unter anderem, dass Kreditkartenbesitzer über ihre RFID-Chips ausfindig gemacht und verfolgt werden können. Sicherheitsexperten wollen dem durch einen Aus- und Einschaltknopf entgegenwirken. Kritik kommt auch von Bürgerinitiativen, die durch die Chips eine Einschränkung der Privatsphäre befürchten.

Themenseiten: Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu RFID-Kreditkarte macht Unterschrift überflüssig

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *