Red Hat: „Linux funktioniert wie Windows“

Für Red Hat gibt es nur eine Richtschnur des Erfolges: Microsoft. Gleichzeitig will man aber hundertprozentig Open Source bleiben, was die Situation nicht vereinfacht. ZDNet sprach auf der CeBIT mit Paul Salazar, Director EMEA Marketing von Red Hat.

ZDNet: Was stellt Red Hat zur CeBIT neu vor?

Salazar: Red Hat legt den Schwerpunkt auf ganz klar auf den Bereich des Enterprise Linux. So haben wir Features des neuen Kernels 2.6 in unser Kernprodukt, unsere Enteprise Linux-Distribution 3.0, integriert. Ich meine damit etwa Clustering-Funktionen und Storage-Management. Unsere Kunden fordern das von uns und wir kommen dem nach. Unser Red Hat Network-Management Utility wurde ebenfalls erweitert. Wirklich neu ist aber das Provisioning. Damit kann man eine Gruppe von Systemen innerhalb eines Netzwerkes neu installieren. Theoretisch können sie dadurch mit der besagten Gruppe von Systemen tagsüber Finanzbuchhaltung betreiben, sie dann aber abends als Datenbank einsetzen. Damit können Sie auch Corporate-Desktops konfigurieren. Linux-Desktops setzen sich in Unternehmen ja immer weiter durch. Millionen von Systemen funktionieren weltweit einwandfrei.

ZDNet: Den Consumer-Desktop lassen Sie aber außen vor. Erst vor einigen Monaten haben Sie Ihre Distribution für Endkunden eingestellt.

Salazar: Wir sagen, Linux ist reif für den Unternehmensseinsatz, nicht aber für den Einsatz bei Vater und Mutter. Entsprechend ist das nicht zentral in unserer Strategie. Sie müssten beispielsweise hardwareseitiges Plug and Play anbieten, so weit ist Linux aber noch nicht.

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3 Kommentare zu Red Hat: „Linux funktioniert wie Windows“

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  • Am 1. April 2004 um 10:52 von Pfau Thomas

    Ich mag Linux
    Ich habe seit Linux raus ist mitvervolgt.
    Ich mag es . Aber sie sollten nicht den gleichen fehler machen wie M$ .
    Sie sollten den Kunden nicht mit Übermacht begegnen.
    Denn die Linux Disputionen fangen an sich zu begriegeln und das bingt nichts .
    Oberste prioität Gnu !!!und ansi norm Ascii
    Und weg von der Eula
    Vergangenheit , Gegenwart , und Zukunft
    so muß ein Betriesystem funktionieren.
    Ich muß texte Bilder oder andere Daten ,die ich in den 70′ Jahren bearbeitet habe heute genauso lesen oder bearbeiten können . Aber auch noch in 100 Jahren Die gleichen Daten texte und bilder bearbeiten können..

    • Am 1. April 2004 um 13:19 von Jockel

      AW: Ich mag Linux
      Keine Sorge, in 100 Jahren musst du dir ganz sicher keine Gedanken mehr über Kompatibiltäten machen. Ohne Pessimistisch klingen zu wollen ;-)

    • Am 1. April 2004 um 13:31 von Jockel

      AW: AW: Ich mag Linux
      Ach noch etwas … solltest du doch in 100 Jahren noch mitmischen, dann schreib mir doch nochmal. Allerdings dann bitte an meine neue Mailadresse: jockelly@havensgate.god. Ich muss bis dahin den Provider wechseln.

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