Texas Instruments testet 65-nm-Fertigung

DSP-Serienproduktion mit höherer Transistorendichte ab 2005

Der texanische Chiphersteller Texas Instruments hat nach eigenen Angaben einen Testlauf des kommenden 65-nm-Fertigunsprozesses erfolgreich abgeschlossen. Die im Rahmen des Testlaufs gefertigten SRAMs sollen ab 2005 in Serie gefertigt werden. Neben TI will 2005 auch Intel mit einem 65-nm-Prozess an den Start gehen. Entsprechende Tests seien erfolgreich verlaufen.

TI gibt an, dass die in den kleineren Strukturbreiten gefertigten Chips nur etwa halb so groß sind wie ihre 90-nm-Pendants. Die Transistorgeschwindigkeit soll um 40 Prozent höher sein. Um den Stromverbrauch zu verringern, will TI die Leckströme vorübergehend nicht genutzter Transistoren reduziert haben.

Die meisten Chiphersteller, darunter auch TI, sind 2003 auf die 90-nm-Fertigung umgestiegen. Das Unternehmen konnte die Taktfrequenz seiner DSP-Prozessoren so auf 1 GHz erhöhen. Die nächste Generation der Herstellungstechnik soll die Produktion noch kleinerer und noch schnellerer Chips ermöglichen.

„Der 65-nm-Prozess verdoppelt die Transistorendichte gegenüber unserem 90-nm-Prozess und ermöglicht es TI, die Vorteile der neuen Fertigungstechnik sehr früh zu nutzen“, so TI-CTO Hans Stork.

Erste 65-nm-WLAN-Chips sollen im ersten Quartal 2005 verfügbar sein. Neben den selbst entwickelten Chip-Designs fertigt das Unternehmen auch im Auftrag anderer Hersteller. So lässt beispielsweise Sun Microsystems seinen Ultrasparc-Prozessor bei TI fertigen.

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