CeBIT: Philips zeigt NFC-Anwendungen

Kommunikations- und Bezahlsystem für mobile Geräte soll noch 2004 starten

Auf dem CeBIT-Stand von Philips (Halle 21, Stand B02) kann man die Kommunikation von Terminals und Mobile Devices mit Near Field Communication-Technologie sehen. NFC wurd gemeinschaftlich von Philips und Sony entwickelt. Mit der Technologie kommunizieren Geräte auf einen Abstand von 10 bis 20 Zentimeter automatisch. In einem Beispielszenario zeigte Philips auf der CeBIT-Pressekonferenz, wie ein User sein NFC-ausgestattetes Telefon zum Bezahlen zweier Kino-Karten nutzt und anschließend eine Karte auf das Gerät (MP3-Player oder Handy) eines Freundes überspielt.

„NFC ist ein Add-on zu anderen Wireless-Technologien“, erklärte Gottfried Dutiné, der CEO von Philips Consumer ELectronics. Durch Zusammenarbeit mit dem Kreditunternehmen Visa und Content-Anbieter Universal Music aus Frankreich soll sich NFC als digitales Austauschverfahren und Bezahlsystem etablieren. Als Zielgruppe sieht Dutiné „1,2 Milliarden von Mobilfunknutzern“, zu denen PDA-, Spielkonsolen-, Notebook- und MP3-Player-Nutzer noch hinzuzuzählen seien.

Auf dem Philips-Stand in Halle 21 sind vorerst nur Demonstrationen von NFC zu sehen. Doch Dutiné kündigt eine schnelle Markteinführung an: „Wir erwarten, dass manche dieser Anwendungen bereits zum Jahresende in Produkte einfließen werden.“

Themenseiten: CeBIT, Messe, Telekommunikation

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