Dialer: T-Com sperrt Verbindungen

Betroffen sind Sao Tomé und Principe, Guinea-Bissau, Diego Garcia und Nauru

Die Deutsche Telekom kappt Verbindungen zu diversen Kleinstaaten und
Inselrepubliken, die in den vergangenen Wochen verstärkt von verbotenen
Dialerprogrammen angewählt worden waren. Das berichtet die „Wirtschaftswoche“.

Betroffen sind Sao Tomé und Principe (Atlantischer Ozean), Guinea-Bissau
(Westafrika), Diego Garcia (Indischer Ozean) und Nauru (Pazifischer Ozean). Gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
konnte die Telekom- Festnetzsparte T-Com so genannte Dialerprogramme als
Ursache für plötzlich gestiegenes Verbindungsaufkommen in die sonst eher
selten angewählten Regionen ermitteln.

Nach dem Dialerverbot in Deutschland weichen Anbieter zunehmend ins Ausland aus. T-Com geht davon aus, dass weitere Festnetzbetreiber in Europa zum Schutz ihrer Kunden solche Verbindungen unterbinden werden.

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3 Kommentare zu Dialer: T-Com sperrt Verbindungen

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  • Am 10. März 2004 um 20:43 von mm

    Wie sonst nach Sao Tomé telefonieren?
    Was macht denn der Botschafter von Sao Tomé, wenn er auf Staatsbesuch in Deutschland ist und seine kranke Mutter anrufen will?

    Ernsthaft: Illegale Dialer sind natürlich eine Pest, aber muss ich mir jetzt vorschreiben lassen, in welche Länder ich telefonieren darf und in welche nicht?

    Hoffentlich kann man sich die Möglichkeit von der Telekomm schnell billig und kostenlos (man wird ja noch wünschen dürfen) wieder freischalten lassen.

    • Am 24. März 2004 um 13:09 von mabu10

      AW: Wie sonst nach Sao Tomé telefonieren?
      gott sei dank wird diesen verbrechern endlich das handwerk gelegt,in diese regionen telefoniert sowie so keiner

  • Am 3. Mai 2004 um 6:57 von Robert Gieron

    PRS Offline von T-Com auf der Rechnung (75651)
    Wieso lassen Sie es zu, das Dialer auch noch Ihren Namen benutzen
    39 sec für 25,82 € plus Mwst auf meiner Rechnung.

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