Nokia: UMTS billiger als GPRS

Kosteneinsparungen von 50 Prozent bei Sprachdiensten

Mobilfunkdienste der neuesten Generation (3G) sind wesentlich billiger als ältere 2G oder 2.5G-Dienste. Nach Angaben von Nokia-Manager Mike Wang, der die Interessen des größten Handyherstellers der Welt in Taiwan vertritt, können bei Sprachdiensten bis zu 50 Prozent der Kosten und im Datenbereich bis zu 60 Prozent der Kosten eingespart werden, berichtet der asiatische IT-Dienst Digitimes.

Der Grund für die kostengünstige Überlegenheit der neuesten Mobilfunkgeneration liegt in der Verwendung der WCDMA (Wideband Code-Division Multiple Access)-Technologie, die eine Bandbreite von 384 kbps erlaube, sagte Wang. Verglichen mit den 112 kbps, die bei GPRS möglich sind, und den 200 kbps bei CDMA bringe WCDMA dadurch eine wesentliche Absenkung der operativen Kosten. Hier gebe es mehr Connectivity zu einem niedrigeren Preis, sagte Wang.

Nach Meinung des Nokia-Managers wird die zunehmende Popularität von Multimedia Messaging Services (MMS) die Entwicklung von anderen Diensten wie Streaming, Online-Gaming bzw. MP3-Downloads beschleunigen. Nokia glaubt, dass im Jahr 2007 68 Prozent aller 3G-Einnahmen mit Sprachdiensten und 32 Prozent mit Datenübertragung erzielt werden.

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1 Kommentar zu Nokia: UMTS billiger als GPRS

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  • Am 9. März 2004 um 21:48 von David

    Weniger Kosten? Da bleibe ich skeptisch
    Also weniger Kosten für den Unternehmer bedeutet noch lange nicht, daß als Kunde telefonieren mit UMTS billiger wird.
    Zudem die Telefongesellschaften ja erstmal ihre Milliarden für UMTS Lizenzen zurückhaben wollen/müssen.

    Bester Vergleich ist hier die SMS versus mobilem Internet. Bei Eplus/HSCSD kostet die Minute 10ct, die SMS 20ct. Mit meinem S40 kann ich also für den gleichen Preis 5 Kanäle zwei Minuten lang belegen, wie ich 160 Bytes Nutzdaten über die Steuerkanäle verschicke.

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