Versandhandel via Internet mit Umsatzsteigerung

Enorme Wachstumsraten bei TV-Shopping

Der Bundesversand des deutschen Versandhandels (BVH) hat heute auf seiner Jahrespressekonferenz für das Jahr 2003 eine Steigerung des Internetumsatzes gegenüber dem Vorjahr um 34 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro bekannt gegeben. Damit konnte sich der E-Commerce-Umsatz gegenüber dem Jahr 2000 mehr als verdreifachen und erreichte einen Anteil von 17 Prozent am gesamten Versandhandelsumsatz.

Nach Angaben des BVH wird aber auch das Shoppen per Fernbedienung immer beliebter. Die Wachstumsraten erinnerten an die ersten Jahre des Internets. Im Jahr 2003 wurden bereits Waren im Wert von 800 Mio. Euro über Shopping-Kanäle bestellt. „Die Multi-Channel-Strategie der Versender wächst mit den technischen Möglichkeiten“, sagte Rolf Schäfer, Präsident des BVH. „Wir sind der Ansicht, dass gerade in der Beziehung zum Kunden keine andere Vertriebsform so stark vom technischen Fortschritt profitieren kann wie wir“, so Schäfer weiter.

Insgesamt ging der Umsatz der Versandhandelsbranche allerdings um 1,3 Prozent auf 21 Milliarden Euro zurück. Besonders im zweiten Halbjahr mit seinen Rekordtemperaturen und den politischen Debatten um Rente, Gesundheit und Steuern war eine steigende Kaufzurückhaltung der Konsumenten zu spüren. Für das Jahr 2004 gehen die Versandhändler von einer Umsatzsteigerung von 1,1 Prozent aus. „Der Distanzhandel liegt im Trend, online wie offline, per Internet, Katalog und TV“, so Schäfer.

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