IBM: Prozess um Geburtsschäden beigelegt

Konditionen des Vergleichs wurden nicht bekannt

Der Computerriese IBM hat im aktuellen Prozess um die Geburtsschäden der Tochter einer ehemaligen Angestellten eine gütliche Einigung erzielt. Das berichtet das Wall Street Journal (WSJ) heute. Über die Konditionen des Vergleichs wurde nichts bekannt. Die Beilegung des Rechtsstreits erfolgte kurz vor der Auswahl der Geschworenen für die Gerichtsverhandlung.

Die Klägerin Candace Curtis hatte 100 Millionen Dollar Entschädigung gefordert. Candace kam ohne Kniescheiben und mit geistigen Schäden auf die Welt. Ihre Mutter war schwanger, als sie in einer Chipfabrik von IBM zu arbeiten begann. Der Computerkonzern geht nach Angaben seines Anwalts davon aus, dass er keinerlei Verantwortung für diesen Fall habe. Insgesamt sind noch 50 ähnliche Fälle anhängig.

Erst vor einer Woche hatte IBM ein erstes Verfahren im Streit um Entschädigungszahlungen für an Krebs erkrankte Angestellte gewonnen. Die Gerichtsverfahren werden von der Elektronikindustrie mit großem Interesse verfolgt. Seit Jahren ist die Branche darum bemüht, gerichtliche Auseinandersetzungen um die Gefährlichkeit der Arbeitsumgebung in ihren Fabriken zu vermeiden.

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